Unser innerer Schweinehund schafft es immer wieder, uns von guten Vorsätzen abzuhalten. Wie macht er das? Er verfügt über ein schier unerschöpfliches Reservoir an Ausreden, wenn es darum geht, sich mehr zu bewegen. Schlechtes Wetter, Du fühlst Dich irgendwie schlapp, der Aufzug ist näher als die Treppe. Wenn das nicht reicht, lenkt er uns einfach ab. Bei egal welcher Aktivität, das Handy muss ohnehin mit, warum nicht schnell einmal draufschauen? Schon finden wir uns auf dem Sofa und chatten mit Freunden oder surfen im Netz.

Schweinehund – Woher kommt der Begriff?

Der Begriff Schweinehund wurde schon im 19. Jahrhundert unter Studenten als Schimpfwort benutzt. Später wurde der Begriff mit Antriebsschwäche und Faulheit in Verbindung gebracht. Vermutlich geht er auf den seit dem Mittelalter gebräuchlichen Sauhund zurück, der als träge galt.

Jede Bewegung zählt

Dabei ist Bewegung gerade bei einer Krebserkrankung wichtig, egal ob Du täglich eine Runde spazieren gehst, öfter mal mit dem Fahrrad durch die Gegend fährst oder dreimal die Woche im Fitness-Studio Gewichte stemmst. Zahlreiche Studien belegen den positiven Einfluss auf Körper und Seele. Ein moderates Training kann das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität effektiv steigern und helfen, den Kopf freizubekommen. Auch Nebenwirkungen der Therapie wie eine langanhaltende Erschöpfung (Fatigue) oder Übelkeit kannst Du mit Bewegungstraining lindern. Zudem haben aktive Krebspatienten eine bessere Prognose als Couch-Potatos.¹

Prinzipiell gilt: mehr hilft viel. Dabei solltest Du aber immer auf Deinen Körper hören und Dich nicht überanstrengen. Lass Dich nicht entmutigen! Schon kleine Trainingseinheiten wirken positiv. Am besten besprichst Du mit Deinem Arzt, welche und wieviel Bewegung für Dich geeignet ist.

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