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Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom: Dein Weg durch die Erkrankung

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) gehört zu den bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems. Dank moderner Krebsmedikamente ist das DLBCL in vielen Fällen heilbar. Mit diesem Beitrag begleiten wir dich auf deinem Weg durch die Erkrankung – vom ersten Verdacht bis zum Leben nach dem Krebs.

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist eine Krebserkrankung des lymphatischen Systems. Zum Lymphsystem gehören unter anderem die Lymphgefäße und die Lymphknoten sowie bestimmte weiße Blutkörperchen – die Lymphozyten. Bei einem Lymphom verändern sich einige dieser Lymphozyten zu Krebszellen und breiten sich unkontrolliert im Körper aus. Beim DLBCL sind die B-Zellen, auch B-Lymphozyten genannt, davon betroffen. Das DLBCL stellt die häufigste Form der Lymphome dar.1

Da ein DLBCL rasch fortschreitet, sprechen Mediziner:innen von einem „aggressiven“ oder auch „hoch-malignen“ Lymphom. Verschiedene Therapien können das Fortschreiten jedoch häufig verhindern und die Erkrankung heilen.1

Der Weg vom ersten Verdacht auf ein DLBCL über verschiedene Untersuchungen bis hin zu einer Therapieentscheidung und der anschließenden Behandlung gleicht einem Weg mit Höhen und Tiefen. Wir begleiten dich durch die unterschiedlichen Phasen deiner Erkrankung.

Dein Weg durch die Erkrankung
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Verdacht auf ein diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL)

Dein Weg durch die Erkrankung: Phase 1
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Typisch für ein DLBCL sind geschwollene Lymphknoten oder eine vergrößerte Milz. Denn hier sammeln sich die veränderten B-Lymphozyten an, die sich unkontrolliert vermehren und nicht absterben. Da diese Schwellungen aber meist nicht schmerzen, bemerken Betroffene sie häufig erst spät. Geschwollene Lymphknoten treten auch bei eher harmlosen Infektionen auf. Über einen längeren Zeitraum vergrößerte Lymphknoten solltest du aber von deinem:deiner Hausärzt:in abklären lassen.2

Breitet sich das Lymphom weiter ins Knochenmark aus, kann es die Bildung der Blutzellen stören und Beschwerden verursachen, die jedoch auch bei anderen Erkrankungen auftreten können.

Mögliche Symptome des DLBCL

Zusammenfassung

  • Blässe, Abgeschlagenheit und Müdigkeit
  • Erhöhte Blutungsneigung
  • Anfälligkeit für Infekte
  • Selten: Fieber, starkes nächtliches Schwitzen, ungewollter Gewichtsverlust (sogenannte B-Symptome)

Ursachen und Risikofaktoren von DLBCL

Ein DLBCL entsteht dadurch, dass sich das Erbgut in einzelnen B-Lymphozyten verändert. Diese Veränderungen des Erbguts heißen Mutationen. Sie können dazu führen, dass sich die B-Zellen unkontrolliert vermehren und zu Krebszellen werden. Mutationen können zufällig, ohne offensichtlichen Auslöser auftreten. Es werden aber verschiedene Risikofaktoren für DLBCL diskutiert, die die Entstehung begünstigen oder auslösen können: 3,4

  • Umgang mit bestimmten chemischen Schadstoffen
  • Infektionen mit Bakterien oder Viren (z. B. Hepatitis C)
  • ein dauerhaft geschwächtes oder unterdrücktes Immunsystem, beispielsweise aufgrund von Medikamenten oder einer HIV-Erkrankung
  • Autoimmunerkrankungen
  • genetische Veranlagung
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Untersuchungen beim DLBC

Wenn bei dir der Verdacht auf ein DLBCL besteht – beispielsweise aufgrund langfristig geschwollener Lymphknoten oder anderer Beschwerden – wird dein:e Ärzt:in dich zunächst ausführlich zu deinen Symptomen, eventuellen Vorerkrankungen und Lebensgewohnheiten befragen. Dieses Gespräch bezeichnen Mediziner:innen als Anamnese. Anschließend folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Durch Abtasten der Lymphknoten und des Bauchs kann dein:e Ärzt:in eventuelle Schwellungen feststellen. Zusätzlich wird dein Blut untersucht.  

Erste Anlaufstelle zum Abklären von Beschwerden ist meist der:die Hausärzt:in. Erhärtet sich durch die Untersuchungen der Verdacht auf ein DLBCL, kann er:sie dich an eine:n Fachärzt:in für Bluterkrankungen (Hämatolog:in) überweisen. 

Um die Diagnose DLBLC zu sichern, muss der auffällige Lymphknoten untersucht werden. Dazu wird dieser in einer kleinen Operation entfernt, die meist unter örtlicher Betäubung und ambulant erfolgt – das heißt, du kannst nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Ist eine komplette Entfernung des Lymphknotens nicht möglich, kann dein:e Ärzt:in auch nur eine Gewebeprobe entnehmen (Lymphknotenbiopsie). 1,5 

Anschließend untersucht ein:e Patholog:in das Gewebe des Lymphknotens unter dem Mikroskop. Anhand des Aussehens der        B-Lymphozyten in der Gewebeprobe und weiterer Analysen kann er:sie feststellen, ob ein DLBCL vorliegt

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Diagnose „DLBCL“

Hat die Untersuchung des Lymphknotens die Diagnose „DLBCL“ bestätigt, schließen sich weitere Untersuchungen an. Diese dienen dazu, die Ausbreitung des Lymphoms im Körper zu bestimmen. Mediziner:innen nennen das „Staging“. Zudem bestimmt dein:e Ärzt:in anhand verschiedener Risikofaktoren den sogenannten „Internationalen Prognostischen Index“.  

Staging beim DLBCL: Ann-Arbor-Klassifikation

Meist kommt für das Staging eine sogenannte PET/CT zum Einsatz. Dieses bildgebende Verfahren vereint eine Computertomographie (CT) mit einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Damit kann dein:e Ärzt:in sichtbar machen, welche Lymphknotenregionen im Körper beteiligt sind und ob bereits andere Organe betroffen sind. Wichtig für das Staging ist zudem die Untersuchung des Knochenmarks. 

Die Ausbreitung des Tumors wird mithilfe der Ann-Arbor-Klassifikation  beschrieben: Je nach Beteiligung von einer oder mehreren Lymphknotenregionen sowie von anderen Organen wird das DLBCL in vier Stadien unterteilt: 

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Stadium I
Das Lymphom betrifft eine einzelne Lymphknotenregion.

Stadium II
Zwei oder mehr Lymphknotenregionen auf der gleichen Seite des Zwerchfells sind betroffen.

Stadium III
Lymphknotenbereiche auf beiden Seiten des Zwerchfells sind betroffen.

Stadium IV
Das Lymphom hat sich auf Organe außerhalb des Lymphsystems ausgebreitet, z. B. auf Lunge, Leber oder Knochenmark.

Internationaler Prognostischer Index (IPI) beim DLBCL

Mithilfe des Internationalen Prognostischen Index, kurz IPI, können Ärzt:innen abschätzen, wie gut du vermutlich auf eine Standardtherapie ansprechen wirst und welche Therapieoption wahrscheinlich für dich am erfolgsversprechendsten ist. Daraus ergibt sich auch, wie wahrscheinlich das DLBCL geheilt werden kann. Der IPI berücksichtigt folgende Risikofaktoren:1

    • Alter  über 60 Jahre 

    • Schlechter Allgemeinzustand 

    • Hohes Ann-Arbor-Stadium (III oder IV) 

    • Ausbreitung des Lymphoms auf Organe außerhalb des lymphatischen Systems 

    • Erhöhter Blutwert eines bestimmten Eiweiß (Lactatdehydrogenase, LDH)  

    Je nachdem, ob einer oder mehrere dieser Risikofaktoren vorhanden sind oder nicht, kann DLBCL in vier Risikogruppen eingeteilt werden: niedriges, niedrig-intermediäres, hoch-intermediäres oder hohes Risiko. Die Zuordnung zu einer Risikogruppe hilft deinem:deiner Ärzt:in bei der Entscheidung, ob du eher von einer intensiveren Therapie profitierst oder die Behandlung weniger intensiv ausfallen kann.  

    Es gibt noch weitere Risikofaktoren wie beispielsweise spezielle Mutationen in den Krebszellen. Diese haben jedoch bislang geringere Bedeutung für die Therapieplanung.

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    Therapieplanung beim DLBCL

    Die durchgeführten Untersuchungen liefern deinem:deiner Ärzt:in alle Informationen, um mit dir gemeinsam die geeignete Therapie zu planen. Die Therapie des DLBCL zielt auf Heilung ab und sollte möglichst bald nach der Diagnose beginnen

    Etwa 60 bis 70 % der Menschen mit DLBCL können geheilt werden.1 

    Krebsbehandlungen wie beispielsweise die Chemotherapie können die Fruchtbarkeit schädigen. Ist deine Familienplanung noch nicht abgeschlossen, solltest du dein Behandlungsteam darauf ansprechen. Denn es gibt verschieden Möglichkeiten, die Fruchtbarkeit trotz Krebstherapie zu erhalten.

    Für die Erstbehandlung des DLBCL stehen verschiedenen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. In der Regel kommen Antikörper mit einer Chemotherapie zum Einsatz – entweder in Form einer Immunchemotherapie oder als Antikörper-Wirkstoff-Konjugat. Diese Kombination mehrerer Wirkstoffe kann die Behandlungsergebnisse verbessern – der Krebs wird aus verschiedenen Richtungen angegriffen und kann so effektiver unter Kontrolle gebracht werden. 

    Antikörper zeichnen sich dadurch aus, dass sie bestimmte Eiweißstrukturen auf Zelloberflächen erkennen und daran binden. Im Labor können Antikörper hergestellt werden, die an fast jede gewünschte Eiweißstruktur auf Zellen binden können. Das macht sich die Krebsmedizin zunutze. So auch bei der Therapie des DLBCL. Denn auf der Oberfläche der B-Zellen gibt es verschiedene Strukturen, die sich zur Bindung von Antikörpern eigenen – z. B. das sogenannte „CD79b“ oder das „CD20“. Die entsprechenden Antikörper heißen dann anti-CD20- bzw. anti-CD79b-Antikörper. Aber wie können diese Antikörper die Krebszellen bekämpfen? Hier gibt es verschiedene Ansätze.  

    Immunchemotherapie beim DLBCL

    Die Immunchemotherapie kombiniert verschiedene chemotherapeutische Medikamente mit einer Antikörpertherapie. Die Chemotherapie greift neben den Krebszellen alle sich schnell teilenden Zellen an. Dazu zählen beispielsweise die Schleimhaut- oder die Haarwurzelzellen. Der Antikörper bindet dagegen über beispielsweise CD20 gezielt an die B-Lymphozyten und damit auch an die Krebszellen. Durch die Bindung des Antikörpers erkennt das Immunsystem die Krebszellen und kann sie bekämpfen. Zudem hat der Antikörper auch eine direkt abtötende Wirkung auf die Krebszellen. 

    Antikörper-Wirkstoff-Konjugate beim DLBCL

    Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat kombiniert ebenfalls eine Chemotherapie mit der Antikörpertherapie. Das Besondere: Die Chemotherapie ist hier direkt an den Antikörper gebunden. Antikörper-Wirkstoff-Konjugate beim DLBCL bestehen aus einem Antikörper, der beispielsweise an das Eiweiß CD79b auf den B-Lymphozyten bindet. Über diese Bindung gelangt die Chemotherapie direkt in die B-Lymphozyten und damit auch in die Krebszellen und tötet diese ab. So vereint das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat die Effektivität der Chemotherapie mit der zielgerichteten Wirkung der Antikörpertherapie.  

    Antikörper Therapie
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    Der Start der Therapie

    Dein Weg durch die Erkrankung: Phase 2 und 3
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    Du hast dich gemeinsam mit deinem:deiner Ärzt:in für eine Therapie entschieden und die Behandlung kann beginnen? Diese Phase der Erkrankung kann emotionale Höhen und Tiefen mit sich bringen. Wie läuft die Therapie ab, wie wird der Körper reagieren, welche Nebenwirkungen können auftreten und wird die Therapie den gewünschten Erfolg bringen? 

    Du kannst dich mit allen Fragen an dein Behandlungsteam wenden. Scheue dich nicht, auch Ängste und Sorgen offen anzusprechen. Dein:e Ärzt:in kann dir professionelle Hilfe in Form einer psychoonkologischen Betreuung anbieten. Vielen Betroffenen hilft es auch, Angehörige an ihren Gedanken teilhaben zu lassen. Familie und Freund:innen können dir in dieser Zeit eine große Stütze sein. Auch der Austausch in Selbsthilfegruppen kann sehr hilfreich sein – nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für deren Angehörige.  

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    Während der Behandlung

    In der Regel erhältst du die Therapie als Infusion über eine Vene. Die Infusionen erfolgen in Intervallen. Das bedeutet, die Therapie setzt sich aus mehreren Einzelbehandlungen, den sogenannten Zyklen, zusammen. Diese werden in bestimmten zeitlichen Abständen wiederholt. Im Durchschnitt erstreckt sich die Behandlung insgesamt über etwa sechs Monate.1 Die Therapie erfordert meist keinen stationären Aufenthalt im Krankenhaus. 

    So wirksam die Therapien beim DLBCL sind, können sie auch unerwünschte Begleiterscheinungen hervorrufen. Solltest du Nebenwirkungen bei dir bemerken, sprich mit deinem Behandlungsteam. Häufig gibt es Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

    Die meisten Betroffenen vertragen die Immunchemotherapie in der Regel gut. Sie beeinträchtigt jedoch das Knochenmark, wodurch es zu einer verringerten Bildung der Blutzellen kommt. Nach jeder Einzelbehandlung erholt sich das Knochenmark jedoch meist relativ schnell. Um das zu kontrollieren, wird dein:e Ärzt:in während der Therapie regelmäßig dein Blut untersuchen. Auch die Antikörper-Wirkstoff-Konjugate können die Anzahl der Blutzellen vermindern.

    Von der Beeinträchtigung des Knochenmarks sind auch Abwehrzellen betroffen, die uns vor Infektionen schützen. Während der Therapie können dir Medikamente verabreicht werden, die zu einem schnelleren Anstieg der Zellzahl nach jedem Zyklus sorgen. Zusätzlich kannst du Wirkstoffe erhalten, die Infekten vorbeugen können (Prophylaxe).1

    Zudem können die Therapien beim DLBCL zu sogenannten infusionsbedingten Reaktionen führen, die während oder innerhalb von 24 Stunden nach der Infusion auftreten. Typisch sind grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost und allgemeine Abgeschlagenheit, Übelkeit, Durchfall, Schwäche, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden. Solltest du während oder nach der Infusion eines dieser Anzeichen bemerken, sprich dein Behandlungsteam umgehend darauf an. Entsprechend behandelt, kann eine Verschlimmerung der Symptome verhindert werden

    Wenn du zu denjenigen gehörst, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun möchten – umso besser. Es ist ein gutes Gefühl, selbst etwas zur Genesung beitragen zu können. Besonders bei der Ernährung kann man vieles beachten, was zur Stärkung des Körpers während der Therapiephase beitragen kann. Auch ausreichend Bewegung kann den Therapieverlauf und dein Wohlbefinden positiv beeinflussen.

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    Nachsorge beim DLBCL

    Hast du die Therapie erfolgreich hinter dich gebracht, erfolgt die Nachsorge. Das heißt, dein:e Ärzt:in untersucht dich nach Abschluss der Behandlung weiterhin regelmäßig. So kann er:sie ein erneutes Auftreten des DLBCL rechtzeitig feststellen und wenn nötig, eine erneute Therapie einleiten. Zudem soll die Nachsorge dich dabei unterstützen, wieder in das alltägliche und gegebenenfalls berufliche Leben zurückzufinden. 

    In den ersten beiden Jahren nach der Therapie erfolgen die Nachsorgeuntersuchungen alle drei Monate, anschließend halbjährlich für drei weitere Jahre und ab dem sechsten Jahr jährlich. Zu den Untersuchungen gehören die Anamnese sowie die körperliche und die Blutuntersuchung. Sollten sich dabei Hinweise auf einen Wiederauftreten des DLBCL ergeben, kommen bildgebende Verfahren zur genaueren Abklärung zum Einsatz. 

    Begleiterkrankungen oder therapiebedingte Probleme lassen sich im Rahmen der Nachsorge ebenfalls erkennen und behandeln. Zu den möglichen Spätfolgen zählt beispielsweise Fatigue – ein starker Erschöpfungszustand, der sich meist auch durch ausreichend Schlaf nicht lindern lässt. Hier gibt es unterschiedliche Behandlungsansätze wie die Sporttherapie oder Entspannungsübungen, die Fatigue nachhaltig bessern können.

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    Fortschreiten oder Wiederauftreten des DLBC

    Schreitet das DLBCL trotz Behandlung fort (Progress) oder tritt nach erfolgreicher Therapie erneut auf (Rezidiv), stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Welche davon zum Einsatz kommen, hängt unter anderem vom Alter und dem Allgemeinzustand der Betroffenen ab. Während ältere Patient:innen in der Regel eine erneute Immunchemotherapie erhalten, kann bei jüngeren Betroffenen eine sogenannte Stammzelltransplantation infrage kommen. Eine weitere Therapiemöglichkeit bei einem erneut auftretenden DLBCL stellt die  sogenannte CAR-T-Zell-Therapie dar.

    Ein Paar steht Hand in Hand am Strand und blickt auf das Meer
    © SHIKHAR BHATTARAI / Stocksy

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    Erfahre hier alles Wissenswerte rund um das Thema „Stammzelltransplantation bei einem DLBCL-Rückfall“. 

    Wenn aufgrund eines sehr hohen Alters und eines schlechten Allgemeinzustands keine Immunchemotherapie oder Stammzelltransplantation mehr infrage kommen, kann eine Heilung meist nicht mehr erreicht werden. Dann zielt die Behandlung darauf ab, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten. Mediziner:innen sprechen dann von einer palliativen Therapie

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    Hilfreiche Adressen

    Nützliche Adressen und Anlaufstellen für Patient:innen mit DLBCL und Angehörige
    Krebsinformationsdienst – Beratungsstellen

    Hier findest du Krebsberatungsstellen in deiner Nähe für dich und deine Angehörigen

    https://www.krebsinformationsdienst.de/service/adressen/krebsberatungsstellen.php
    ACHSE

    Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e. V.

    https://www.achse-online.de/de/
    Kompetenznetz Maligne Lymphome

    Das Kompetenznetz Maligne Lymphome hält Informationen über aktuelle Studien zum follikulären Lymphom bereit. Auch nennt es Krankenhäuser und Facharztpraxen, die an diesen Studien teilnehmen und auf die Behandlung des follikulären Lymphoms spezialisiert sind. Alles Wichtige dazu findest du hier:

    https://lymphome.de/
    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO)

    Die DGHO stellt Leitlinien zur Diagnostik und Therapie für Patienten und Pflegekräfte bereit – zu hämatologischen und onkologischen Erkrankungen.

    https://www.dgho.de/

    Quellen

    ¹ https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/diffuses-grosszelliges-b-zell-lymphom/@@guideline/html/index.html, abgerufen am 07.04.2022.

    ² https://lymphome.de/diffus-grosszelliges-b-zell-lymphom/, zuletzt abgerufen am 07.04.2022.

    ³ https://lymphome.de/diffus-grosszelliges-b-zell-lymphom/haeufigkeit-ursache, zuletzt abgerufen am 07.04.2022.

    ⁴ https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/lymphome/index.php, zuletzt abgerufen am 07.04.2022.

    ⁵ https://lymphome.de/diffus-grosszelliges-b-zell-lymphom/diagnostik, zuletzt abgerufen am 07.04.2022.

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