Bücher bereichern unser Leben. Ihre Geschichten inspirieren uns, bringen uns auf neue Gedanken, versetzen uns in andere Welten und lassen uns für eine kurze Zeit den Alltag vergessen. Ein gutes Buch lässt den Leser nicht unberührt zurück, es hinterlässt einen bleibenden Eindruck für sehr lange Zeit – vielleicht sogar für immer.

 

 

Sophia
Good Night Stories for Rebel Girls
9 Jahre, Schülerin

Ich finde das Buch toll, weil es so krasse Geschichten erzählt. Zum Beispiel gibt es eine Frau, die taub ist, aber trotzdem so viel erreicht hat. Sie will Motocross fahren, aber alle sagen: Nein, das geht nicht, Taube können nicht motocrossen. Sie setzt sich durch und beginnt zu fahren. Manchmal stürzt sie zwar, und sie hat sich auch schon Mal den Arm gebrochen, aber sie ist heute eine richtig gute Motocrossfahrerin mit vielen gewonnenen Preisen. Obwohl alle das Gegenteil behauptet haben. Das finde ich cool!

 

 

  • Good Night Stories for Rebel Girls
„Good Night Stories for Rebel Girls” Elena Favilli und Francesca Cavallo
Carl Hanser Verlag
Don
Nana – …der Tod trägt Pink
54 Jahre, Polizist und Krebspatient

Die Geschichte einer jungen Frau, die unheilbar an Krebs, dem Ewing-Sarkom erkrankte und in jungen Jahren sterben musste, hat mich sehr berührt. Ihr Weg des selbstbestimmten Sterbens und dass sie in kurzer Zeit den Verein „Nana – Recover your Smile“ e. V. gründete, der Krebspatienten mit Make-up-Workshops und Fotoshootings in ihrem Selbstbewusstsein und der Freude an ihrem Aussehen bestärken möchte, faszinierte mich sehr. Der Verein und damit das Vermächtnis der jungen Nana lebt heute durch ihre Mutter Barbara Stäcker weiter.

 

 

  • „Nana – …der Tod trägt Pink”
„Nana – …der Tod trägt Pink”
Barbara Stäcker und Dorothea Seitz
Irisiana Verlag
Luzia
Tante Poldi & die schwarze Madonna
27 Jahre, Artdirektorin

Tante Poldi macht immer wieder Spaß: Tante Poldi ist eine älter Dame, die in Sizilien lebt und ab und an mit Morden in der Nachbarschaft konfrontiert wird. Auch im neuen Band ist Tante Poldi in ihrem Element, Sizilien hautnah und die Lektüre wieder herrlich kurzweilig. Mit Tante Poldi auf der Terrasse zu sitzen und ein Glas Vino zu schlürfen, durchs Städtchen zu laufen mit bella figura oder einen Vulkanausbruch zu genießen, ist einfach unterhaltsam. Ich hätte auch gerne so eine Tante!

 

 

  • „Tante Poldi & die schwarze Madonna”
„Tante Poldi & die schwarze Madonna”
Mario Giordano
Bastei Lübbe Verlag
Nicole
Der König aller Krankheiten: Krebs
50 Jahre, Bloggerin und Krebspatientin

Wenn ich ein Buch mit sehr großem Bedauern aus der Hand lege, weil ich zu seinem Ende gekommen bin, und es sich anfühlt, als würde ich einen guten Freund verlieren – dann war es ein richtig gutes Buch für mich. So ist es mir mit dem Buch von Siddharta Mukherjee ergangen. Der Onkologe versteht es, auf eine sehr verständliche, spannende und warmherzige Art und Weise seine Leser an der Geschichte und Erforschung der Krankheit Krebs am Beispiel zahlreicher Patientenberichte teilhaben zu lassen. Das kann ich anderen Betroffenen nur empfehlen.

 

 

  • „Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie”
„Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie”
Siddharta Mukherjee
Dumont Buchverlag
Carsten
Siddharta – Eine indische Dichtung
31 Jahre, Gründer Selbsthilfegruppe „Jung & Krebs e. V.“ und Krebspatient

Die Erzählung schildert den Weg des jungen Inders Siddhartha, der sein Elternhaus und seine Heimat auf der Suche nach Erkenntnis verlässt. Erst als er Phasen der Suche und Verzweiflung überwunden hat, gelangt er zu jener Weisheit, die über allen Dogmen und Lehren steht. Das Buch hat mich darin bestärkt, meinen eigenen Weg zu gehen statt einer Religion oder Idee von jemand anderem zu folgen. Es hat mich motiviert, mich aus meiner Komfortzone heraus zu begeben und ganz eigene Erfahrungen zu machen. Nur so finde ich wirklich heraus, wer ich bin und wofür ich einstehe.

  • „Siddharta”
„Siddharta”
Herrmann Hesse
Suhrkamp Buchverlag

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