In jeder Grillsaison warnen Ärzte und Ernährungswissenschaftler vor negativen Langzeiteffekten, die Grillen auf unsere Gesundheit haben kann.  Denn auf dem Grill – besonders auf Holzkohle und bei Fleischwaren – können drei gesundheitsschädliche Substanzgruppen entstehen: polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), heterozyklische aromatische Amine (HAA) sowie Nitrosamine. Die Stoffklassen, die vor allem über offener Flamme entstehen, gehören zu den sogenannten Kanzerogenen, gelten also als potenziell krebserregend. Denn sie werden in unserem Körper zu Molekülen umgebaut, die in Zellen im Darm eindringen und sich dort an unser Erbgut anlagern können. So können Veränderungen im Erbgut – auch Mutationen genannt –  entstehen, die zu Krebs führen können – insbesondere steigt das Risiko, eine Vorstufe an Darmkrebs zu bekommen.1 Durch schonende Zubereitungsmethoden kann man das Risiko reduzieren.2

 

Gemüse auf dem Grill © Gabriel (Gabi) Bucataru / Stocksy
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche gegrilltes Fleisch zu essen. Tolle Alternativen sind verschiedene Gemüsesorten, Kartoffeln und Halloumi.

 

 

Du suchst noch nach einer leckeren Marinade für die Grillsaison? Gerne verraten wir Dir hier ein Rezept für eine leckere Rosmarin-Thymian-Marinade.

Das könnte Dich auch interessieren