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Das K Wort - Diagnose Krebs
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Behandlung

Gut informiert: Leitlinie zur Behandlung von Blasenkrebs

Diagnose „Blasenkrebs“ – und jetzt? Die Patientenleitlinie gibt dir einen ersten Überblick, über das was kommt und welche Möglichkeiten du hast, gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt eine Therapieentscheidung zu treffen.

Die Patientenleitlinie Blasenkrebs enthält alle wichtigen Informationen, die auch deine Ärztin oder dein Arzt nutzen, um mit dir zusammen die für dich richtige Therapieentscheidung zu treffen – anschaulich und verständlich erklärt. Zusätzlich gibt dir die Patientenleitlinie viele hilfreiche Tipps, die dich im Alltag unterstützen können: Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um? Wie schaffe ich den Weg zurück in den Beruf? Welche Rechte habe ich als Patientin oder Patient? Wo finde ich eine Selbsthilfegruppe? Auch Angehörige und Freundinnen und Freunde finden in der Patientenleitlinie Unterstützung.1

Gemeinsam zur richtigen Therapie

Dein Behandlungsteam rät dir zu der Therapie, die nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand als die beste für dich gilt. Welche Behandlung du dann letztendlich erhältst, solltet ihr aber gemeinsam entscheiden. Bevor eine Behandlung beginnt, soll jede Patientin und jeder Patient in einer multidisziplinären Tumorkonferenz besprochen werden. Dort beraten Fachleute aus verschiedenen medizinischen Bereichen gemeinsam, welche Therapie am besten geeignet ist. Die Forderung nach einer solchen Tumorkonferenz wurde kürzlich verschärft, was die Wichtigkeit dieser Maßnahme verdeutlicht.

Spätestens, wenn die Entscheidung für einen Blasenersatz ansteht, ist dein aktives Mitwirken gefragt. Die Leitlinie empfiehlt dem Behandlungsteam, Betroffene über die verschiedenen Arten der „künstlichen Blase“ ausführlich aufzuklären und gemeinsam die am besten geeignete auszuwählen. Nimm ein Informationsgespräch über die Arten des Blasenersatzes mit ihren Vor- und Nachteilen in Anspruch und stelle die Fragen, die dich interessieren. Einen ersten Überblick der verschiedenen Ersatzblasen findest du hier.

Klaus Pfennig blickt lächelnd in die Ferne.
„Nach meiner Blasenentfernung musste ich mich damit auseinandersetzen, wie man mit einer Ersatzblase eigentlich umgeht.“ — Aus dem Bericht von Klaus P., Blasenkrebspatient
© Malte Joost

Empfehlungen der Leitlinie im Überblick

  1. Risikofaktoren 
    Die genauen Ursachen von Blasenkrebs sind nicht vollständig geklärt. Es gibt aber einige Faktoren, die das Risiko erhöhen – allen voran das Rauchen. Auch der Kontakt mit bestimmten Chemikalien, zum Beispiel am Arbeitsplatz, kann das Risiko steigern. In solchen Fällen kann Blasenkrebs unter Umständen als Berufskrankheit anerkannt werden.1
  2. Anzeichen
    Blasenkrebs verursacht anfangs oft keine Beschwerden. Mögliche Anzeichen sind Blut im Urin – der Urin kann dann bräunlich verfärbt sein – oder Schmerzen und Probleme beim Wasserlassen. Solche Beschwerden können auch harmlose Ursachen haben. Trotzdem solltest du sie immer ärztlich abklären lassen.1
  3. Diagnose
    Wenn der Verdacht auf Blasenkrebs besteht, ist die Blasenspiegelung die wichtigste und genaueste Untersuchung. 
    Ergänzend kommen meist eine Ultraschalluntersuchung und eine sogenannte transurethrale Resektion der Blase (TUR-B) infrage. Das ist ein Eingriff, bei dem die Ärztin oder der Arzt die Blase spiegelt und dabei gleichzeitig Gewebe entfernen kann. Außerdem kann ein modernes bildgebendes Verfahren, das sogenannte multiparametrische MRT (mpMRT), helfen. Damit lässt sich genauer beurteilen, wie tief der Tumor in das Gewebe eingedrungen ist. 
    Nuklearmedizinische Untersuchungen wie PET oder PET/CT sollen nach Einschätzung von Fachleuten in diesem Zusammenhang nicht angeboten werden1
  4. Behandlung
    Welche Behandlung empfohlen wird, hängt davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Ist der Tumor noch auf die innere Schicht der Blase begrenzt, wird er meist während einer TUR-B entfernt. Anschließend wird die Blase in der Regel mit Medikamenten gespült. Ist der Krebs bereits in die Muskelschicht der Blase eingedrungen, werden meist die Blase und angrenzendes Gewebe operativ entfernt
    Vor der Operation kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Chemotherapie sinnvoll sein. Dabei kommt auch ein intensiveres Schema wie ddMVAC infrage. Nach der Operation kann für manche Patientinnen und Patienten mit einem bestimmten Risikoprofil zusätzlich eine Immuntherapie mit Nivolumab empfohlen werden. Haben sich bereits Tochtergeschwülste in anderen Organen gebildet, soll die Behandlung das Fortschreiten der Erkrankung möglichst bremsen und die Lebensqualität erhalten. Dann wird häufig eine Chemotherapie eingesetzt.1

Die Patientenleitlinie ersetzt sicher nicht die Gespräche mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Sie kann dich aber dabei unterstützen, deine Diagnose und die verschiedenen Therapieoptionen zu verstehen und gemeinsam mit deinem Ärzteteam die für dich richtige Entscheidung zu treffen.

Inhaltlich geprüft: M-DE-00030520

Quellen

¹ Leitlinienprogramm Onkologie. Mai 2017. https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Blasenkrebs_v3.pdf zuletzt abgerufen am 21.04.2026 Blasenkrebs. Eine Leitlinie für Patientinnen und Patienten.

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